Sonntag, 5. April 2009

Gasshuku und Karaoke

Joa... Wird ml Zeit, dass ich wieder etwas schreibe. Im Übrigen ist das wohl auch mein letzter Eintrag, da mein Bloganbieter irgendwie nicht angekündigt hat, dass dieser Blog nur eine Trialversion ist. Jetzt möchte er zur weiteren Benutzung gerne Geld haben. Aber da wir morgen nichts weiter machen (außer aufräumen und packen) und den Tag danach fliegen, schreibe ich wohl auch keinen Eintrag mehr. Außer ich hab Lust, einen neuen Block zu machen oder so.

Aber naja, zuerst einmal zum Gasshuku. Am Donnerstag gings los. Wir trafen einige Japaner am Bahnhof in Yokohama und traten mit Bahn und Bus die 3stündige Reise an. Izu ist wirklich sehr malerisch gelegen, mit Bergen und am Meer. Sehr schön. Und warm ist es da schon!
Das Ryokan war schon sehr alt, daher gab es auch nur traditionelle Toiletten. Das heißt, ein Porzellanbecken im Boden und keine normale Sitztoilette. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig, da man auch Toilettenlatschen tragen muss und mit denen sollte man dann nicht die Toilette verlassen. Irgendjemand muss das aber getan haben, da es in der einen Toilette plötzlich keine mehr gab.



Aber ich will hier nicht über die Klos reden, sondern lieber über den Rest. Es gab Tatamizimmer, die man nicht mit Schuhen betreten darf. Geschlafen wurde in Zimmern mit je 4 bis 6 Leuten. Franzi und ich waren zusammen mit Linda (einer japanischen Studentin, deren Nachname sich zufällig so liest, wenn sie die chinesische Lesung benutzt. So hat sie ihn gleich zu ihrem Spitznamen gemacht^^), Noriko, Megumi und Hiromi. Linda war aber nur am Donnerstag und Freitag morgen da, dann musste sie wieder weg, da sie nach Frankreich fliegen wollte.
Aber das waren icht die einzigen Japaner, die wir dort kennen lernen durften. Da waren noch Toshi, den wir ja so langsam schon kennen, Tekkan, Yuri, Yuika, Yuko, Miku, Yasu, Saya, Aki, Shuhei, Yu, Kaisei (mit dem wir auf Enoshima waren), Waku, Daichi und die Lehrkräfte Tatsuya, Marco (ich hoffe, du schreibst dich mit c, wenn nicht dann entschuldige) und Susanne, die wir schon vom Wikitreffen kannten. Ich hoffe, ich habe einen vergessen. Der Bruder von Marco war auch da und hat es partout nicht auf die Reihe bekommen, mit Stäbchen zu essen. Obwohl es alle Tage früh, mittags und abends Reis, Fisch/Ei und Suppe gab. (@_@) Also irgendwann hat man davon echt auch mal die Schnauze voll.)



Von unserem Begrüßungsspiel hatten auch alle ein Trauma. Man musste immer Huhu rufen und hatte dabei die Augen zu. So ist man durch den Raum gelaufen und hat die andren Leute angerempelt. War seltsam und alle riefen die ganzen Tage immer wieder Huhu... ^^° Ich glaube, das hat neben dem Wort „Scheiße“ den tiefsten Eindruck hinterlassen. Das haben die Studenten anscheinend hauptsächlich gelernt. Den Gebrauch dieses Wortes.
Am Samstag haben wir auch Unterricht übernommen. Nancy und ich hatten alleine mit der Mittelstufe 2 und später mit Kaisei mit der Mittelstufe 1. Hat beides sehr gut geklappt. Ich war erstaunt, wie gut einige Studenten sprechen können. Miku zum Beispiel hat eine sehr gute deutsche Aussprache. Ich glaube, wenn sie da weiter fleißig lernt, bringt sie es sehr weit.


Weil es so schön war, haben wir noch bei Marcos Oberstufenunterricht mitgemacht. Das war sehr interessant und lustig. Am Abend war es unsere Aufgabe verschiedene Spiele zu spielen. Da gab es dann Stuhltanz (eher Kissentanz), Fruits Basket auf Deutsch und Stille Post.


Hat viel Spaß gemacht. Abends gab es immer eine Party. Wir haben Uno gespielt, uns unterhalten und Knabberzeugs gefuttert. War allgemein immer sehr witzig und schön. Man hat sich so gut kennen gelernt.



Abends ging es immer ab ins Onsen. War sehr heiß, aber auch sehr schön. Ist enerell alles sehr gesellig. Man sitzt oft in großen Gruppen zusammen. Am Meer waren wir auch.

Samstag begann die Gruppenarbeit. Meine Gruppe bestand aus Yuri, Toshi und Tekkan. Wi rhatten viel Spaß und ich denke, unser Stück ist ganz gut geworden. Am Sonntag war ja die Aufführung. Wir waren schnell fertig...obwohl wir erst Probleme bei der Kommunikation hatten. Aber das ging irgendwann wie von selbst. War wirklich klasse. Wr haben auch die Preise für die beste Idee und die beste Aussprache abgeräumt. =) Bin stolz auf meine Gruppe, den Chaotenhaufen. XD
Die anderen Gruppen waren aber auch sehr gut. Ich bin wirklich erstaunt, mit welchem Elan die Studenten lernen. So etwas ist man aus Deutschland wirklich nicht gewohnt.
Letztendlich atten die meisten dann auch einen Spitznamen weg. So wurde aus Toshi Yohi (da er im Stück so hieß) Zoshi, weil er sich ständig am PC verschrieben hat und Toshi-shi... Weil Nancy das gesagt hat. XD Aus Tekkan wurde Luigi, da der die böse Luigirolle gespielt hat und wel er schon so oft beim Gasshuku war und einmal die kleine Schwester von jemandem gespielt hat, haben ihn viele Imouto-chan (kleines Schwesterchen) genannt. Da er aber Älter ist, nannten wir ihn Tekkan-nee-chan (großes Schwesterchen Tekkan). Er hat darauf gehört, auch wenn er immer lachend meinte, wir sollen ihn nicht so nennen.

Beim großen Ausflug am Samstag waren Nancy und ich nicht mit. Sie schlief und ich las ein Buch in der nun leeren großen Halle. War auch mal nicht schlecht. Abends lag ich noch mit Waku zeichnend auf dem Boden. Er hat meine Bilder abgepaust und versucht, die originale verschwinden zu lassen. ^^° Neben Pseudo-Kendo-Kämpfen mit Waku oder „Kamehameha“-Kämpfen mit Toshi, konnte man sich noch mit Toshis Schikane herumschlagen. (Man bekam öfter mal ein Kissen an den Kopf geworfen...oder so etwas), dafür gabs aber immer wieder gegenseitige Rache.


Wir haben viel gelernt und nicht nur, dass Toshi die totale Schlaftablette ist, oder dass die kleine Miku wie ein Kerl bechern kann. (irgendwann war sie aber doch besoffen ^^°)
Es war wirklich eine tolle und wertvolle Erfahrung, ein Kulturaustausch...etc.



Montag kehrten wir wieder zurück ins Wohnheim.
Für den Rest des Tages machen wir dann auch nichs mehr. Heute waren wir mit Yasu, Waku, Hiromi, Kaisei, Tekkan-nii-chan (ja, wir dürfen ihn großes Brüderchen Tekkan nennen XD) und Yusuke, mit dem wir auch auf Enoshima waren, noch einmal beim Karaoke. Es war total lustig und schön. Später haben wir uns alle in den Purikura-Automaten gequetscht und noch einmal Fotos gemacht. Danach sagen wir noch in einem Café und unterhielten uns. Waku hat usn allen ein kleines Fotoalbum geschenkt. Das war total lieb von ihm und er muss eine unglaublich tolle Auffassungsgabe gaben, da er von uns allen die Lieblingsfarben erwischt hat.
Danach liefen wir zusammen zum Bahnhof und haben uns verabschiedet. Und sogar die Jungs mussten sich umarmen lassen XD



Und dann kam es so langsam.. die Erkenntnis. Nur noch morgen und dann fliegen wir schon nach Hause. Es war wirklich sehr schön. Wir haben viele tolle Leute kennen gelernt und viel gelernt.

1 Kommentar:

Winjelin Angkasa hat gesagt…

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