Sonntag, 5. April 2009

Japanische Omas sind gemein!

(Feb. 2008)

Dies Erfahrung durften wir heute machen. Rio hatte vorgeschlagen ins National Art Center, Tokyo zu gehen, da es dort eine besondere Ausstellung gab, die nur für kurze Zeit dort hausierte. (Nämlich vom 23.1.08 bis zum 3.3.08)
Woran wir nicht gedacht hatten war, dass es sicher brechend voll sein würde. So voll, dass wir erst einmal 40 Minuten in einer Schlange warten mussten, eh wir überhaupt in die Ausstellungsräume kamen. Dabei fingen die gemeinen Alten schon an. Sie schubsten, drängelten, traten einen, wenn sie konnten oder benutzten ihre Ellenbogen. Da denkt man: „Ach, so eine süße, mickrige Omi!“ und schon hat sie dir den Ellenbogen in die Magengrube gerammt und du liegst schwer keuchend am Boden, während sie sich gekonnt um dich schlängelt, um zu aller erst die tollen Bilder begutachten zu können. Das Gedränge wurde auch nicht besser, als wir drin waren und von einem Ausstellungsstück zum nächsten geschoben wurden. Dabei ging unsere Gruppe, heute bestehend aus Tomohito, Shinobu, Rio, vier Mal Halle und Johnny, den wir fälschlicher Weise für eine Inder gehalten haben, obwohl er ein Japaner ist (Tut uns Leid, Johnny >.<), des öfteren auseinander. So wirklich fanden wir uns erst wieder, als wir draußen waren.



Bevor man aber wieder etwas Bewegungsfreiheit links und rechts und vor und hinter und über und unter sic verspüren konnte, musste man noch durch einen Souvenirraum, in dem die Omchen und Opchen wie die Berserker zugeschlagen haben. Auch hier wurden natürlich Ellenbogen eingesetzt.

Da waren wir richtig froh, wieder draußen zu sein und etwas durch Roppongi zu laufen. In diesem Stadtteil befindet sich nämlich das Museum. Ansonsten ist Roppongi ein Teil von Minato, also dem Stadtbezirk, wo der Tokyo Tower steht. Den haben wir heute auch aus der Ferne gesehen, ich glaube, mal von einer anderen Seite. ^^ In Roppongi ist alles ziemlich teuer. Das liegt daran, dass das Viertel räumlich in der Nähe des Regierungsviertels liegt und damit vieler Botschaften, internationalen Unternehmen, etc.
Daher entwickelte es sich nach dem zweiten Weltkrieg zu einem zentralen Treffpunkt für Ausländer und international orientierte, meistens reiche und junge Japaner. In den 80ern gab es dort viele Diskotheken und Clubs, aber die gerieten nach dem Zusammenbruch der Bubble-Economy Beginn der 1990er in eine Krise. Nach 2 Uhr nachts gibt es jetzt keine Discos nach 2 Uhr nachts mehr.
Trotzdem hat es das drittgrößte Konzentration der Clubs und Diskotheken, nach Shibuya und Shinjuku.


Ansonsten hat Roppongi noch die Roppongi-Hills zu bieten. (Natürlich noch mehr als das, einige Museen, der Mori-Tower, das Mori-Art-Museum, etiche Geschäfte, etc, aber das haben wir nicht gesehen ^^). Es ist dort eben alles ziemlich teuer. Wir hatten auch leichte Probleme etwas zu Essen zu finden, ohne dass allen der Geldbeutel auf Grundeis geht. Mit einem italienischen Restaurant war das schließlich gefunden. Wir aßen Spagetti und unterhielten uns über japanische und deutsche Zungenbrecher.


Nach dem Essen gingen wir in eine Spielhalle und machten Purikura. Das sind so kleine, selbstklebende Fotos, die man bei der Aufnahme mit vordefinierten Bildern verzieren kann. Wir quetschten uns also zu acht in die Kabine und machten de Fotos. Das war echt lustig. Danach haben wir sie noch verziert und ausdrucken lassen. Jeder hat ein paar bekommen. ^^
Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause zurück. In Tokyo kann man echt Stunden totschlagen, die einem wie Minuten vorkommen. Vor allem das Bahn fahren raubt einem Zeit. Aber ich glaube, so langsam kann ich auch im Stehen schlafen. XD

1 Kommentar:

Winjelin Angkasa hat gesagt…

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